Der VfB Fortuna Chemnitz ist das Resultat einer Fusion des VfB Chemnitz und des SV Fortuna Turth Glösa im Jahr 2005. Die Vereinsfarben sind gelb und blau. Die Heimstätten des Vereins waren bereits das Stadion an der Clausstraße und das Stadion an der Kurt-Wieland-Straße. Zur Zeit trägt der VfB Fortuna Chemnitz die Heimspiele im Stadion an der Chemnitztalstraße aus.
Gegründet wurde der Verein als Reunion Chemnitz im Jahr 1901. Bereits im Jahr 1914 erfolgte die erste Umbenennung im FC Hohenzollern und nur fünf Jahre später spielte der Verein als VfB Chemnitz. Durch einen Zusammenschluss mit dem SV Teutonia 1901 Chemnitz wurde der Verein im Jahr 1938 in Sportvereinigung 01 Chemnitz umbenannt.
Der Vorgängerverein SV Teutonia Chemnitz, der mit dem VfB im Jahr 1938 fusionierte wurde ebenfalls im Jahr 1901 gegründet. Der Verein spielte vor der Fusion neun Jahre in der Gauliga Mittelsachsen. Im Jahr 1937 stieg die Teutonia jedoch in die Kreisklasse ab.
Auch die weitere Vereinsgeschichte nach der Fusion ist geprägt von zahlreichen Namensänderungen. Es dauerte bis ins Jahr 1996 bis der Verein schließlich bei seinem jetzigen Namen angelangt war: dem VfB Chemnitz. Im Jahr 2005 fusionierte der Verein mit dem SV Fortuna Ruth, sowohl aus sportlichen als auch aus finanziellen Gründen, behielt dieses Mal jedoch den alten Namen.
Nach dem Ersten Weltkrieg spielte der VfB Fortuna Chemnitz bis ins Jahr 1923 in der Kreisliga und zur Zeit des Nationalsozialismus in der Gauliga Mittelsachsen bis ins Jahr 1933. Bereits 1919 gewann der VfB Fortuna Chemnitz die Gau Mittelsachsen Meisterschaft und durfte an der mitteldeutschen Meisterschaft teilnehmen. In der mitteldeutschen Meisterschaft schied der VfB allerdings bereits nach der zweiten Runde gegen den Dresdner Fußballring aus. In der DDR konnte sich der VfB Fortuna Chemnitz seit dem Jahr 1979 ununterbrochen in der DDR Liga halten.
Nach der Wende verbrachte der Verein einige Jahre in der Staffel B der NOFV Liga. Ab der Saison 1991/92 konnte sich der VfB Fortuna Chemnitz für knapp ein Jahrzehnt in der Oberliga Nordost halten, die zuerst der dritten und später der vierten Klasse entsprach. Zunächst schaffte der Verein sich im oberen Tabellendrittel zu halten, gegen Ende der 90er Jahre stürzte der Verein jedoch ab. Nach der Fusion stieg der VfB Fortuna Chemnitz im Jahr 2008 in die sechstklassige Wernesgrüner Sachsenliga ab. In der Sachsenliga konnte sich der Verein meist im oberen Tabellendrittel halten. In der Saison 2010/11 gelang dem VfB schließlich eine verdiente Rückkehr in die Oberliga.
