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SV Schermbeck

Der deutsche SV Schermbeck 1912 stammt aus der Stadt Schermbeck und verfügt über die Abteilungen Fußball, Handball, Tischtennis, Schwimmen/Wasserball, Badminton und Leichtathletik. Schon vor der offiziellen Gründung nahm der Verein an unterschiedlichen sportlichen Wettweberben teil. Als der Weseler Turnverein ein Werbeturnen veranstaltete beschloss der SV Schermbeck schließlich eine offizielle Gründung im August 1912.
Fünf Jahre später wurde der Spielbetrieb aufgrund des Ersten Weltkriegs jedoch eingestellt. Im Jahr 1919 wurde der Verein als TV Schermbeck erneut gegründet und fusionierte mit dem Ballspielverein Schermbeck. Zu einer weiteren Fusion kam es, nachdem Faustball an Anfang der 30er Jahre immer beliebter wurde und der Fußballverein Grün-Weiß Schermbeck zum Ballspielverein stieß. Ab sofort trug der Verein den Namen Turn- und Sportverein Schermbeck.

In den 30er Jahren spielte die erste Fußballmannschaft des heutigen SV Schermbeck in der 3. Kreisklasse im Gau 10, was dem Niederrhein entsprach. Nachdem in der Saison 1938/39 viele Spieler zum Militär oder zur HJ berufen wurden, schaffte es der Verein nicht mehr eine komplette Mannschaft zu stellen. Nach dem Ausbruch des 2. Weltkriegs kam das Vereinsleben vollends zum Erliegen. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde unter dem Namen Spielverein Schermbeck weitergespielt.

Nach dem zweiten Weltkrieg

Die bis dahin erfolgreichste Saison konnte der Verein in der Saison 1960/61 erleben. Die Mannschaft des SV Schermbeck schaffte den Aufstieg in die Bezirksliga. Drei Jahre lang konnte sich der Verein in der Bezirksliga halten, bevor er 1964 erneut in die A-Kreisliga absteigen musste.
Zwei Jahre später schaffte der SV Schermbeck zwar einen neuen Meistertitel in der A-Kreisliga, die Aufstiegsrunde verlief jedoch weniger erfolgreich und die Mannschaft musste weiterhin in der A-Kreisliga antreten. In der Spielzeit 1974/75 musste der SV sogar in die B-Kreisliga absteigen. Die folgenden Jahre pendelte der Verein zwischen A- und B-Kreisliga.
Im Jahr 1983 konnte der SV Schermbeck ein weiteres Mal in die Bezirksliga aufsteigen, der sofortige Wiederabstieg folgte jedoch. Erst nach acht Jahren konnte sich die Mannschaft erneut in die Bezirksliga spielen. Dieses Mal erreichte der SV Schermbeck sogar einen guten 5. Platz.


Noch besser lief es für den Verein gegen Ende der 90er. Drei Mal verpasste die Mannschaft den Aufstieg in die Landesliga nur knapp. Im Jahr 2001 gelang der verdiente Aufstieg in die Landesliga schließlich doch. Damit nicht genug, nach nur einer Saison konnte der SV Schermbeck sogar in die Verbandsliga aufsteigen. Im Jahr 2003 durfte sich der SV sogleich über einen weiteren Aufstieg freuen. Der Sprung in die Oberliga Westfalen war zwar noch nicht von Dauer, aber auf den Abstieg in die Verbandsliga Westfalen in der Spielzeit 2005/06 folgte ein direkter Wiederaufstieg in die neu eingeführte NRW-Liga. Seitdem konnte sich der SV Schermbeck in der NRW-Liga halten.

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