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Lichterfelder FC

Die Geschichte des Lichterfelder FC beginnt bereits mit der Gründung des FV Brandenburg im Jahr 1892, der Gründung vom FC Lichterfelde 12 im Jahr 1912 und der Gründung der Lichterfelder Sportunion (kurz LSU genannt) im Jahr 1951.
Nach dem Zweiten Weltkrieg war Lichterfelde 12 der erfolgreichste Lichterfeldener Club. Schon kurz nach der Gründung gelang es der Lichterfelder Sportunion jedoch in rasantem Tempo aufzusteigen. In der Saison 1965/66 schaffte der Verein den Klassenerhalt in der zweithöchsten Spielklasse allerdings nur mehr mit sehr viel Glück. Bereits im nächsten Jahr stieg die LSU ab und musste in den folgenden Jahren bis in die A-Klasse zurück. Den übrigen Vorgängervereinen des Lichterfelder FCs ging es ähnlich. Aus diesem Grund fusionierten die zwei der Vereine im Jahr 1971 schließlich. Der FV Brandenburg und der FC Lichterfelde 12 spielten fortan unter dem Namen Fußball Vereinigung Brandenburg-Lichterfelde (BraLi).

Vereinsfusion und danach

Bis ins Jahr 1988 spielten sowohl der LSU als auch der BraLi einmal mehr, einmal weniger erfolgreich. Nachdem beide Vereine immer wieder gegen Abstiege kämpfen mussten und finanziell angeschlagen waren, entschlossen sie sich 1988 schließlich zu fusionieren. Der neu gegründete VfB Lichterfelde 1892 musste in seiner ersten Saison in der Landesliga antreten. Bereits im ersten Jahr gelang es dem Verein jedoch aufzusteigen.
Nach der Wiedervereinigung änderte sich einiges im deutschen Fußball. In der Saison 1991/92 musste der VfB Lichterfelde in der NOFV Oberliga antreten. Nachdem die Regionalligen wieder eingeführt wurden, wurde die NOFV Oberliga viertklassig. In den Spielzeiten 1994/95 und 1995/96 gelang es dem Verein Vizemeister zu werden, den Aufstieg in die Regionalliga verpasste die Mannschaft jedoch beide Male. In den folgenden Jahren versank der VfB Lichterfelde dann im Mittelmaß. Trotzdem konnte die Mannschaft in der Saison 1997/98 am Berliner Pokalfinale teilnehmen. Hier mussten sich die Lichterfelder zwar geschlagen geben, allerdings konnten sie zum ersten Mal am DFB Pokal teilnehmen.

In der Saison 2002/03 musste die Mannschaft nach zehn Jahren in der NOFV Oberliga schließlich wieder in die Verbandsliga Berlin absteigen. Der Verein wollte einen sportlichen Neuanfang und benannte sich in Lichterfelder FC Berlin 1892 um. Bereits in der ersten Spielzeit nach der Umbenennung konnte der Verein an alte Erfolge anknüpfen. Im Jahr 2006 hatte es der Lichterfelder FC wieder in die NOFV Oberliga Nord geschafft. Seit der Ligareform und nachdem die 3. Liga eingeführt wurde war die NOFV Oberliga Nord nur mehr fünftklassig. In der Spielzeit 2011/12 spielt der Lichterfelder FC bereits das 20. Mal in der NOFV Oberliga.

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