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FSV Zwickau

Der Fußball Sport Verein (FSV) Zwickau wurde im Jahr 1990 gegründet und ist der Nachfolger des DDR Vereins BSG Sachsenring Zwickau. Die Wurzeln des Vereins gehen auf den im Jahre 1912 gegründeten Verein Planitzer SC zurück. Als größter Erfolg des Planitzer SC gilt die Teilnahme am Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft im Jahr 1942. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden alle Vereine der sowjetischen Besatzungszone aufgelöst. Noch im gleichen Jahr wurde die Sportgruppe Planitz gegründet und in den folgenden Jahren einige Male umbenannt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg untersagte die sowjetische Besatzungsmacht dem Planitzer SC die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft. Die Saison 1949/50 startete die Mannschaft zum ersten Mal in der DDR Fußball Oberliga unter dem Namen ZSG Horch Zwickau und konnte DDR Fußballmeister werden. Der Sieg der Zwickauer Mannschaft war jedoch nicht unumstritten. Bis in die Saison 1982/83 gelang es dem Verein sich ohne Unterbrechungen in der höchsten DDR Spielklasse aufzuhalten.

Den größten internationalen Erfolg konnte Zwickau in der Saison 1975/76 feiern als er das Halbfinale des Europapokals der Pokalsieger erreichte. Bereits in den Sechzigern konnte der Verein zweimal beim Europapokal der Pokalsieger teilnehmen, schied zuvor jedoch in der Vorrunde und im Achtelfinale aus.
Zwischen den Jahren 1994 und 1998 schaffte der FSV Zwickau den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga. Zudem verpasste der Verein in der Saison 1995/96 den Aufstieg in die 1. Bundesliga nur äußerst knapp. Am Ende des Jahres entließ der Verein trotzdem seinen Erfolgstrainer Gerd Schädlich. Bis ins Jahr 1998 wendete sich das Blatt für den Verein und die Mannschaft musste den Rückzug aus dem Profifußball antreten.

Jahrtausendwechsel

Zu Beginn des neuen Jahrtausends wurde die finanzielle Lage des FSV Zwickau immer bedenklicher und führte schließlich zur Zahlungsunfähigkeit des Vereins. Es dauerte eine Weile bis das Insolvenzverfahren erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Im Jahr 2005 musste der FSV Zwickau aus der Fußball Oberliga Nordost in die Landesliga Sachsen absteigen. Allerdings gelang der Mannschaft am Ende der Saison der direkte Wiederaufstieg.
In der Saison 2006/07 begann der FSV Zwickau seine Laufbahn in der NOFV Oberliga Süd, welche nach der Einführung der 3. Liga einer fünftklassigen Liga entsprach. Aufgrund der schlechten Ergebnisse gleich zu Beginn der Saison entließ der FSV Zwickau Trainer Heinz Dietzsch und ersetzte ihn durch Peter Keller.

Kurze Zeit später wurde bekannt, dass der Verein eine hohe Summe an Schulden angehäuft hatte. Im März 2010 musste der FSV Zwickau schließlich Insolvenz anmelden. Nachdem das Insolvenzverfahren noch 2010 erfolgreich abgeschlossen wurde, konnte der FSV Zwickau weiterhin in der NOFV Liga spielen.

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